Die GFF ist interdisziplinär orientiert und hat es sich zum Ziel gesetzt, der Diskussion rund um die Fantastik als kultureller Formation ein Forum zu bieten, das jenseits spezifischer Fächer liegt. Das Fantastische wird als ein Oberbegriff verstanden, der Horror und Gothic ebenso umfasst wie Utopien, Science Fiction, Fantasy und Speculative Fiction, aber auch Märchen, Fabeln und Mythen. Die GFF versteht die Fantastikforschung als offen in Hinsicht auf Medien, Modalität und Methodologie und fördert Arbeiten unterschiedlichster Fachdisziplinen. Ein besonderes Augenmerk der Gesellschaft soll die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sein.
Aus diesem Grund vergibt die GFF seit 2016 alle zwei Jahre einen Dissertationspreis.
Der Preis wird als Druckkostenzuschuss in Höhe von 1.000,– € ausgeschrieben. Gefördert werden abgeschlossene Dissertationen, die an einer Universität im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) in deutscher oder englischer Sprache verfasst wurden, ein Thema der Fantastik (im Sinne der Gesellschaft) behandeln und deren Approbation im Ausschreibungszeitraum liegt (01.04.2025 bis 01.03.2027). Es gilt das Datum der erfolgreichen Verteidigung. Die eingereichten Dissertationen werden von einer internationalen wissenschaftlichen Fachjury begutachtet. Einreichungen sollten per Mail als einzelne PDF an die unten angegebene Email-Adresse erfolgen. Dem Manuskript der Dissertation sind die Gutachten und ein Abstract (max. 400 Wörter) beizulegen.
Der Preis wird im Rahmen der GfF-Tagung 2027 vergeben. Reise- und Übernachtungskosten werden von der GfF übernommen.
Bewerbungen sind unter Angabe des Betreffs „Dissertationspreis“ an folgende Adresse zu richten: gff@fantastikforschung.de
Vergangene Preisträger*innen: